Die Ereignisgeschichte der Etrusker soll auf diesen Seiten kurz aufgeführt werden.

Diese Seiten stellen ein literarisch-historisches Projekt über das Leben und die Kultur der Rasenna (Etrusker) dar, das in Zukunft ständig fortgesetzt wird. Interessierte lade ich herzlich ein, sich zu beteiligen. Kontaktmöglichkeit und Datum der einzelnen Seite befinden sich am unteren Ende der Leiste.

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1. Einleitung
und Popolonia

2. Von den etruskischen Frauen und der etruskischen Sprache

Anhänge:

A. Ereignistabelle

B. Karte Etruskiens

C. Quellen

D. Links

E. Impressum

F. Haftungsaus-schluß

Zeitraum:

Ereignisse:

10. Jh. v. Chr.

Letzte Phasen der ausgehenden Bonzezeit.

9. Jh. v. Chr.

Beginn der der Eisenzeit.
Erblühen der Villanova-Kultur.

8. Jh. v. Chr.

Anfänge der etruskischen Kultur.
Die Etrusker unterwerfen die zwischen Arno und Tiber befindlichen Umbrer. Die Landschaft Etrurien besitzt reiche Erzvorkommen. Erste Handelsverbindungen mit Italikern und Griechen, daraus resultierend:
Etruskische Unternehmungen im Südtyrrhenischen Meer.

750 - 725 v. Chr.

Beginn der griechischen Kolonisation in Italien: Gründung von Cumae (griech. Kolonie in Mittelitalien).

7. Jh. v. Chr.

Erste etruskische Inschriften in Caere und Tarquinia.
Entwicklung der orientalisierenden Kultur
.
Tumulus und bemalte Gräber mit reichen Beigaben
.
Entwicklung der etruskischen Seemacht, daraus resultierend: Das Meergebiet im Westen Italiens wird zum tyrrhenischen, also etruskischen Meer.

Entwicklung der Ausbeutung von Minen, Handwerk, Handel
.

616 - 509 v. Chr.

Die Etrusker stellen die Könige in Rom.

ab 650 v. Chr.

Expansion von etruskischen Volksgruppen in Kampanien (Gründung von Capua und Pompeji)

6. Jh. v. Chr.

Die Etrusker breiten sich bis zur Poebene aus.
Gründung des Bundes der zwölf Städte (Rom inkl. ).
Größte Ausdehnung des Gebietes der etruskischen Städtebünde: Bildung eines nördlichen (Po-Ebene) und eines südlichen Zwölferbundes (Kampanien) (?).

550 v. Chr.

Etruskisch-phönizische Koalition gegen die Griechen.

Um 540 v. Chr.

Gründung von Felsina (Bologna).

535 v. Chr.

Seesieg der vereinigten Flotten der Etrusker und karthagischen Phönizier über die phokäischen Griechen. Vertreibung der Griechen aus ihrer Kolonie Alalia (Calaris). Korsika kommt unter etruskischen Einfluß. Die letzten Phokäer fliehen nach Kampanien, wo sie Elea (Velia) gründen.

524 v. Chr.

Dieselbe Taktik eines überraschenden Angriffs wie vor Korsika scheitert bei Cumae. Die Griechen halten stand und die etruskische Flotte zieht sich zurück.

509 v. Chr.

Vertreibung des Tarquinius Superbus; traditionelles Gründungsdatum der Republik Rom.

504 v. Chr.

Expansion von Chiusi (Cluisum): König Lars Porsenna in Rom.
Ein weiterer Angriff einer etruskischen Flotte gegen das griechische Cumae wird abgeschlagen, jedoch Sicherung der etruskischen Positionen in Kampanien.

vor 480 v. Chr.

Etrusker operieren als Piraten in der Ägais (Persische Kaperbriefe ?).

480 v. Chr.

2. Perserzug: Xerxes greift Griechenland an. Die Karthager greifen Sizilien an, werden aber von Gelon von Syrakus geschlagen. Anaxilaos von Rhegion schlägt eine etruskische Flotte zurück.

482 v. Chr.

Beginn der Auseinandersetzungen Veji gegen Rom.

474 v. Chr.

Seeschlacht von Cumae: Gelon von Syrakus besiegt die etruskische Flotte vernichtend. Die Vorherrschaft der Etrusker im eigenen, tyrrhenischen Meer ist gebrochen.

453-452 v. Chr.

Besetzung Elbas durch Syrakuser, von den Popoloniern wieder vertrieben.

Ab 510 bis ca. 413 v. Chr.

Die Stadtkönigtümer wurden in den etruskischen Städten durch Adelsrepubliken von principes ersetzt.

430 - 20 v. Chr.

Die Sammiten erobern die kampanischen Städte, der südliche Zwölferbund erlischt.

415 - 413 v. Chr.

Die Etrusker unterstützen vergeblich, allerdings mit nur drei Schiffen, die athenische Flotte gegen Syrakus.

406-396 v. Chr.

Römische Belagerung und Zerstörung von Veji.

4. Jh. v. Chr

Eindringen der Kelten in die Po-Ebene
Ein Teil der Etrusker weichen in Alpentäler aus und erscheinen dort unter den Namen der Räter, Entwicklung eines nordetruskischem Alphabets (Vorläufer des germanischen Runenalphabets ?).

387/86 v. Chr.

1. Keltensturm. Die Semnonen unter Brennus werden von Etruskern und Römern vor Cluisum/Chiusi geschlagen, ziehen dann aber gegen Rom, erobern es und plündern es.

384 v. Chr.

Wieder Ärger mit den griechischen Syrakusern: Plünderung von Pygri durch die Flotte des Dionys I. von Syrakus.

361 v. Chr.

2. Keltensturm, von den Römern abgewehrt.

358 v. Chr.

Tarquinia und Caere verbünden sich gegen Rom.

326 - 304 v. Chr.

2. Krieg Roms gegen den samnitischen Städtebund und seine Verbündeten, so seit 311 die Etrusker. Resultat: Rom bricht die Landmacht der Etrusker durch mehrere Schlachten:

308 v. Chr.

1. Schlacht am Vadimonischen See: "Das große Aufgebot" der Etrusker wird von den Römern unter Konsul Quintus Fabius geschlagen. Abschluß eines vierzigjährigen Waffenstillstands mit Tarquinia.

303 v. Chr.

Nach Anfangserfolgen der Etrusker werden sie abermals bei Rusellae von den Römern geschlagen. Die Römer besetzen die Stadt und haben nun Zugriff auf das reiche Erzgebiet des Nordens.

300 v. Chr.

Römische Kolonie in Pyrgi.

298 - 290 v. Chr.

3. Krieg Roms gegen die Samniten und ihre Verbündeten. Einige etruskische Städte stehen an der Seite Roms.

295 v. Chr.

Die Samniten, ihre keltischen, umbrischen und etruskischen Verbündeten werden von Rom bei Sentinum geschlagen.

283 v. Chr.

2. Schlacht am Vadimonischen See: Etrusker und die mit ihnen verbündeten keltischen Bojer werden besiegt.

280 v. Chr.

Als letzte etruskischen Städte werden Volsinii und Vulci von Rom bezwungen.

273 v. Chr.

Gründung der latinischen Kolonie Cosa beginnt die eine Gründungswelle von römischen Ansiedlungen, die während des 3. und 2. Jh. v. Chr anhält und Etrurien weigehend romanisiert.t

217 v. Chr.

Niederlage Roms gegen Hannibal am Trasimenischen See mitten im etruskischen Kernland, doch die Städte bleiben fest an der Seite Roms.

205 v. Chr.

Kriegszahlungen der etruskischen Städte für Roms 2. punischen Krieg gegen Karthago (Hannibal).

91 - 89 v. Chr.

Bundesgenossenkrieg. Die Etrusker erhalten das römische Bürgerrecht.

82 - 79 v. Chr.

Diktatur Sullas und Repressionen in Etrurien. Ansiedlung von römischen Siedlern in etruskischen Städten.

40 v. Chr.

Etrurien wird 7. römische Region. Etruskische Kulte leben teilweise im römischen Reich weiter z.B. Haruspices (Zeichendeuter) und Gladiatorenspiele.

1. Jh. n. Chr.

Kaiser Claudius rühmt sich seiner etruskischen Ahnen und verfaßt seine Tyrrhenikà (leider verschollen).

408 n. Chr.

Letzte Kunde: Etruskische Blitzbeschwörer bieten dem von Alarichs Goten bedrängten Rom ihre Dienste an.

E-Mail an Thur, dem Iberer
© Di, 2.September 2003

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